Kunden spenden Flaschenpfand im real Markt Köln-Sülz zu Gunsten bedürftiger Kinder und Jugendlicher

Anton Boll, stellvertretender Geschäftsleiter Köln-Sülz der real,- SB-Warenhaus GmbH, überreicht den symbolischen Spendenscheck an Daniela Egger von den Maltesern im Erzbistum Köln. Foto: Malteser Köln

Bereits im fünften Jahr hängt im real Markt Köln-Sülz neben den Pfandautomaten für Flaschen und Dosen ein Kasten, in dem die Kunden ihre Pfandbons für den guten Zweck werfen können. Statt der Einlösung an der Kasse, spendet der real Markt das Geld an die Malteser Initiative „Hoffnung spenden – Hilfe für Kinder und Familien in Not“. Damit unterstützen die Kunden sowie der real Markt bedürftige junge Menschen in Köln. Das Geld kommt unter anderem der Kindersprechstunde der Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung zu Gute sowie den fünf „satt&schlau“-Einrichtungen, bei denen Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen neben einem warmen Mittagessen an den Schultagen, vor allem kontinuierliche Hausaufgabenbetreuung und individuelle Förderung erhalten.

Anton Boll, stellvertretender Geschäftsleiter der real,- SB-Warenhaus GmbH in Köln-Sülz übergab nun im Namen aller engagierten Kunden den aktuell gesammelten Betrag in Höhe von 1.645 Euro an Daniela Egger von den Maltesern im Erzbistum Köln. 


Wir Danken dem real Markt Köln-Sülz und allen Kunden, die mit ihrer Pfandspende Kinder und Jugendliche in der Kölner Region unterstützen

Herzenswunsch-Krankenwagen zu Besuch im Herzzentrum

Ins Herzzentrum der Uniklinik Köln hatte die Elterninitiative herzkranker Kinder Köln e.V. am 7. Oktober 2017 zu ihrem 30. Jubiläum auch den Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen mit seinem Projektleiter Mathias Brak eingeladen.

Das Interesse war groß, sowohl bei den kleinen Patienten und Gästen, als auch bei allen übrigen Teilnehmern dieser gelungenen Veranstaltung.

Informationen zum Malteser Herzenswunsch: Link [...]

Interview: „Authentisch bleiben und die eigenen Wurzeln nicht vergessen“

Kai Vogelmann, Leiter Presse und Kommunikation sowie Landespressesprecher der Malteser in NRW (links), traf sich auf eine Tasse Kaffee mit dem Kölschen Fründ Jörg C. Topfstedt, Geschäftsführender Gesellschafter der Deutsche R+S Dienstleistungen GmbH (rechts).

Kai Vogelmann, Leiter Presse und Kommunikation sowie Landespressesprecher der Malteser in NRW (links), traf sich auf eine Tasse Kaffee mit dem Kölschen Fründ Jörg C. Topfstedt, Geschäftsführender Gesellschafter der Deutsche R+S Dienstleistungen GmbH (rechts).

Kai Vogelmann (Leiter Presse und Kommunikation sowie Landespressesprecher der Malteser in NRW) traf sich auf eine Tasse Kaffee mit dem "Kölschen Fründ" Jörg C. Topfstedt (Geschäftsführender Gesellschafter der Deutsche R+S Dienstleistungen GmbH).

„Kölsche Fründe. Das hört sich ein wenig nach Kölschem Klüngel an“. Auf meine erste flapsige Feststellung nach der Begrüßung in seinem Büro in der Kölner Südstadt bricht Jörg Chr. Topfstedt schnell das Eis und kontert überzeugt. Köln sei nicht klüngeliger als andere Städte. „Wir machen das hier aber erfolgreicher“.
 
Seit vier Jahren unterstützt der Geschäftsführende Gesellschafter der Deutsche R+S Dienstleistungen GmbH mit seinen „Kölschen Fründen“ die Arbeit der Malteser in der Domstadt. Egal ob auf dem Weihnachtsmarkt oder auf dem Golfplatz, der Freundeskreis zeigt Flagge und engagiert sich. Aber so, dass jeder sehen könne, wohin sein Engagement und seine finanzielle Unterstützung fließe. „Vor ein paar Jahren sah ich in Köln-Kalk ein Kind, das in einer Mülltonne nach etwas Essbarem suchte. Da war für mich klar, dass ich etwas tun muss“. Beschreibt er die ausschlaggebende Szene in seinem Leben. Danach ging es ganz schnell. Zunächst waren sie vier Freunde, die sich gegen Kinderarmut in der ansonsten reichen Stadt Köln stark machten. Heute ist es ein loses Netzwerk vieler Unternehmer und wirklicher Prominenter. Schon kurz nach der Gründung des Freundeskreises kam es auch zu persönlichen Begegnungen mit den Maltesern, und seit vier Jahren arbeiten sie zusammen. „Das ist eine Partnerschaft, die schon viel bewegt hat“, ist Victor M. Lietz aus der Diözesangeschäftsstelle Köln begeistert. Über 250.000 Euro haben die Kölschen Fründe in dieser kurzen Zeit für die Arbeit der Malteser zur Verfügung gestellt. Längst pflegen beide einen vertraut freundschaftlichen Umgang. „An den Maltesern gefällt mir, dass sie nah an den Menschen sind“, bringt es Jörg Chr. Topfstedt auf den Punkt. Die "satt & schlau" Mittagstische für Kinder, wo sich übrigens auch Heike Jungwirth, Ehefrau eines weiteren Kölschen Fründes, ehrenamtlich engagiert, der Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen oder die Malteser Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz,  – das sind Projekte der Malteser ganz nach dem Geschmack der Kölschen Fründe. Die Hilfsbereitschaft unter dem Unternehmernetzwerk in Köln sei groß, weiß der erfolgreiche Unternehmer und begnadete Netzwerker, der auch im Kölner Karneval und beim FC zuhause ist. Aber das Konzept müsse stimmen. Genauso wie die Transparenz des jeweiligen Partners. Und die gefalle ihm bei den Maltesern. "Wir wissen, was mit unserem Geld passiert“.

Dabei gehe es Jörg Chr. Topfstedt in erster Linie um die Sache und nicht um den roten Teppich. „Profilneurotiker und C-Prominente mag ich nicht, die kosten nur Zeit und Geld“. Man müsse authentisch bleiben und dürfe die eigenen Wurzeln nicht vergessen. Auch das gefällt ihm an den Maltesern. Die lange Traditionslinie bis in das Heilige Land in der Zeit der Kreuzzüge und die zeitgemäße tatkräftige Auslegung der alten Ordensregel in der heutigen Zeit, dem in Not geratenen Nächsten zu dienen. „Wenn Sie 4500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, dann müssen Sie auch glaubwürdig sein und dürfen nicht vergessen, dass diese Menschen Ihren Unternehmenserfolg mit verantworten“, gibt er mir den Ratschlag mit auf den Weg, dass die Malteser den Weg weiter verfolgen sollen, den sie mit den Kölschen Fründen eingeschlagen haben. Die nächste Station auf diesem Weg soll ein neuer Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen für die Kölner Region sein. Wieder ein Projekt, wo jeder Unterstützer ohne große Umschweife sehen könne, dass seine Hilfe ohne wenn und aber ankomme.

Danke für diese großartige Tasse Kaffee!
Kai Vogelmann, Leiter P+Kom-NRW

 

Leuchtende Kinderaugen in der Kinder-Weihnachtsbäckerei

Rund 90 Kinder, darunter auch eine Gruppe von Flüchtlingskindern aus einer der Malteser Erstaufnahmeeinrichtungen, konnten am ersten Adventsonntag in der Großbäckerei Klein in Hürth bei Köln eigene Lebkuchenhäuser dekorieren, Plätzchen backen und an einem „Riesen-Lebkuchenhaus“ mitbauen.

Die große Kinder-Weihnachtsbäckerei öffnete bereits am Morgen ihre Türen in der Hürther Unternehmenszentrale von Klein's Backstube für die kleinen Künstler, die zuvor am Kinder-Malwettbewerb der Malteser teilgenommen haben. Die 20 schönsten von einer Jury aus hunderten Einsendungen ausgewählten Gemälde leuchten von roten Herzen umrahmt seit dem 23. November am Malteser „Baum der Kinderherzen“ auf dem Weihnachtsmarkt Kölner Altstadt. Zum Backen eingeladen waren am Sonntag alle Teilnehmer des Malwettbewerbs. Mit Schürzen und Bäckerschiffchen ausgestattet durften eigene Plätzchen und Lebkuchenhäuser mit Zuckerguss und allerlei süßen Leckereien geschmückt werden. Auch die Malteser-Paten Schauspielerin Liz Baffoe und der ehemalige Fußballnationalspieler Carsten Ramelow dekorierten fleißig mit. Danach wurden große Lebkuchenplatten verziert und zu einem „Riesen-Lebkuchenhaus“ zusammengebaut, das am 7. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt Kölner Altstadt präsentiert und angeschnitten wird. Etwas ganz Besonderes war die Aktion auch für die zehn Jungen und Mädchen aus Malteser Flüchtlingsnotunterkünften, die trotz der Sprachbarriere kreativ und vergnügt gemeinsam mit den anderen Kindern Lebkuchen und Plätzchen verzierten. Auch in allen 90 Filialen der Klein´s Backstube werden in der Adventszeit Spenden gesammelt zu Gunsten von „Hoffnung spenden“. 

 
 
 

Bildergalerie zur großen Kinder-Weihnachtsbäckerei am 29. November 2015 (Fotos: Stephan Anders/ Malteser)

Michael trifft Box-Weltmeister Wladimir Klitschko

Michael mit Box-Weltmeister Wladimir Klitschko.

Michael mit Box-Weltmeister Wladimir Klitschko.

Vor gut einem Jahr überreichte unser Malteser Botschafter und RTL-Sportmoderator Andreas von Thien dem kleinen Michael aus dem Pinocchio Kinderzentrum in Düsseldorf einen originalen und extra für Michael von Wladimir Klitschko signierten Boxhandschuh. Heute konnte Michael den Box-Weltmeister persönlich kennenlernen.

Im Jahr 2012 lernten wir den damals Neunjährige kennen. Er konnte bis zu diesem Zeitpunkt nicht laufen und hatte sein ganzes junges Leben nur im Rollstuhl verbracht. Nach operativen und intensivtherapeutischen Behandlungen, die auch über die Malteser Aktion "Hoffnung spenden" gefördert werden konnten, war Michael im letzten Jahr in der Lage die ersten Schritte aus eigener Kraft und ohne Hilfsmittel zu gehen und ist weiterhin auf dem Weg der Besserung.

Michael vor einem Jahr mit Andreas von Thien. Der prominente Malteser Botschafter und RTL-Sportmoderator brachte ihm damals einen originalen und extra für Michael von Wladimir Klitschko signierten Boxhandschuh mit sowie ein weiteres Paar Boxhandschuhen von Henry Maske.

Michael vor einem Jahr mit Andreas von Thien. Der prominente Malteser Botschafter und RTL-Sportmoderator brachte ihm damals einen originalen und extra für Michael von Wladimir Klitschko signierten Boxhandschuh mit sowie ein weiteres Paar Boxhandschuhen von Henry Maske.